Neutralorganic nachhaltige Kleidungspflege

So hält deine nachhaltige Kleidung länger

Wie deine nachhaltige Kleidung länger hält

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Maßstab dafür, wie Kleidung hergestellt wurde; mindestens ebenso wichtig ist, wie lange die Kleidung hält.

Natürlich bestimmen die Art und Weise sowie die Materialien, aus denen ein Kleidungsstück gefertigt ist, maßgeblich die Lebensdauer, aber vergiss nicht, dass du selbst auch einen großen Anteil daran haben kannst.

Indem du deine Kleidung mit Sorgfalt behandelst, sparst du nicht nur Wasser und Energie, sondern trägst auch zu einer längeren Lebensdauer bei.

Weniger waschen, mehr lüften

Häufiges Waschen ist einer der Hauptgründe für Verschleiß und eine enorme Verschwendung von Wasser und Energie.

Ist deine Kleidung wirklich schmutzig oder riecht sie nur etwas muffig? Oft kann ein Kleidungsstück nach einmaligem Tragen durchaus noch einmal angezogen werden. In diesem Fall ist Lüften das Zauberwort.

Hänge deine Kleidung nach dem Tragen draußen (im Schatten) oder in einem gut belüfteten Raum auf, um sie aufzufrischen.

Und was ist mit den Bakterien, wirst du dich fragen. Hänge die Kleidung während des Duschens auf einem Bügel im Badezimmer auf. Dadurch verschwinden Gerüche, aber auch Falten, ohne dass die Fasern angegriffen werden.

Wähle Kalt- und Feinwäsche

Natürlich muss deine Kleidung von Zeit zu Zeit gewaschen werden. Tu dies dann bei einer Temperatur von maximal 30 Grad oder weniger. Die Wassertemperatur hat nämlich einen großen Einfluss auf die Lebensdauer deiner Kleidung: Je höher die Temperatur, desto mehr Schaden an den Fasern. Zudem verhindert dies das Auslaufen von Farben und verringert das Risiko des Einlaufens.

Wähle zum Waschen ein mildes und nachhaltiges Waschmittel. In herkömmlichen Waschmitteln stecken viele aggressive Chemikalien, welche die Fasern des Stoffes zersetzen können. Verwende daher lieber ein ökologisches und biologisch abbaubares Waschmittel.

Trocknen? Lass die Natur ihre Arbeit tun

Lufttrocknen ist die bevorzugte Methode. Hänge deine Kleidung an einen Wäscheständer oder eine Wäscheleine. Das ist kostenlos, energieeffizient und viel sanfter zu den Fasern.

Ziehe die Kleidung vorsichtig in Form, bevor du sie aufhängst, um die ursprüngliche Passform zu erhalten. Dadurch verringert sich auch die Zeit zum Bügeln.

Reparieren und Instandsetzen

Beim ersten kleinen Loch oder einer losen Naht musst du deine Kleidung natürlich nicht sofort wegwerfen. Oft kannst du es ganz einfach selbst reparieren.

Nicht handwerklich begabt? Kein Problem. YouTube ist voll von Tutorials, wie man einen Knopf annäht oder eine aufgetrennte Naht ausbessert.

Natürlich kannst du dich auch jederzeit an den örtlichen Schneider wenden, von denen es immer mehr gibt.

Durch diese einfachen Tipps verlängerst du die Lebensdauer deiner Kleidung erheblich. Das ist nicht nur besser für deinen Geldbeutel, sondern ein wesentlicher Schritt hin zu einem wirklich nachhaltigen Lebensstil.

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